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Ranke
Pforte

Historie der Thüringer Pforte

Am Ende der Michaelisstraße befand sich früher das Michaelistor. Es war kein Wehrtor, wie das bekannte Marientor, sondern, es war mehr ein Gatter, das den Weg absperrte.

Es wurde Akzise von denen erhoben, die hinaus - oder hineinkehrten. Einige Jahre, nachdem die Akzisesteuer nicht mehr erhoben wurde, und somit den Zweck verloren hatte, baute man das Objekt zu einem Wohnhaus um. Damit beginnt auch die erste Eintragung in die Hausakte. 1879 wurde Mauermeister Crato mit dem Einbau einer Esse beauftragt.

Der älteste, noch bekannte Wirt, Hermann Rauß, kaufte am 24. Januar 1900 das Häusschen, das heute den hinteren Gastraum beherbergt. Bis Ende des 2. Weltkrieges war Familie Rauß Betreiber der Wirtschaft.

Nach dem Krieg verwaiste die Wirtschaft und wurde sogar zwischenzeitlich als Gemüselager genutzt. Anfang der 50er Jahre eröffnete die HO die Gaststätte und betrieb sie unter verschiedenen Wirten.

1965 kaufte schließlich Horst Handschur das Grundstück, weil sein Besitz in Großkayna den Kohlebaggern weichen musste (zum Grünen Tal). Am 10. Mai 1967 eröffnete er nach reichhaltigen Rekonstruktions- und Umbauarbeiten die Wirtschaft, er betrieb sie in privater Regie. Mit Turnschuhen und Jeans kam man bei Horst Handschur nicht durch die Tür. Gepflegtes Aussehen war ein MUSS! 1991 übergab er es seiner Tochter Sigrid Schaller. Zum 01.06.2003 übernahm der Sohn Danny Schaller das Geschäft.

Ab Oktober 2013 übernahm Ehefrau Stefanie Schaller die Gastwirtschaft.

Nun wird es in vierter Generation betrieben und hat uns unzählige Stammgäste und zufriedene Kunden beschert.

Wir bedanken uns für Ihren Besuch.